FRITSCH Bakery Technologies
- Fabrikplanung
- Prozessoptimierung
- Bauplanung
- Neue Arbeitswelten
Ziel
Produktion und Verwaltung sollten an einem neuen Standort zusammengeführt und für zukünftiges Wachstum aufgestellt werden. Statt bestehende Strukturen lediglich in einen Neubau zu übertragen, sollten Prozesse, Flächen und Arbeitswelten zunächst hinterfragt und anschließend in ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept übersetzt werden.
Umsetzung
MPS ARCHONIC optimierte zunächst Produktionsprozesse und Materialflüsse und entwickelte daraus das zukünftige Fabriklayout. Parallel wurden die Anforderungen der Verwaltungs- und produktionsnahen Arbeitsbereiche analysiert und in die Gebäudeplanung integriert. Architektur, Fabrikplanung und Neue Arbeitswelten wurden so aufeinander abgestimmt und zukünftige Erweiterungen bereits planerisch berücksichtigt.
Ergebnis
Ein integriertes Fabrik- und Gebäudekonzept, das optimierte Produktionsprozesse mit modernen Arbeitswelten verbindet. Produktion und Verwaltung sind funktional aufeinander abgestimmt; gleichzeitig berücksichtigt die Planung einen zweiten Bauabschnitt für ein Kunden- und Anwendungszentrum zur Erprobung der Maschinen mit kundeneigenen Produkten sowie weitere Erweiterungsmöglichkeiten der Produktion.
Bestehende Strukturen sollten nicht in den Neubau übertragen werden
Der neue Standort bot die Chance, Produktionsprozesse, Flächen und Arbeitswelten grundsätzlich neu zu denken, bevor daraus das Gebäude entwickelt wurde.
Ausgangssituation
- Historisch gewachsene Produktionsstrukturen mit Optimierungspotenzial
- Bestehende Abläufe zunächst als Ausgangspunkt für den Neubau vorgesehen
- Produktion und Verwaltung sollten am neuen Standort zusammengeführt werden
- Unterschiedliche Anforderungen von Produktion, produktionsnahen
und administrativen Bereichen - Grundstück und Topografie stellten zusätzliche Anforderungen an das Gebäudekonzept
- Zukünftiges Wachstum sollte bereits in der Standortplanung berücksichtigt werden
Herausforderung
- Produktionsprozesse vor der baulichen Umsetzung grundlegend optimieren
- Flächenbedarf aus zukünftigen Prozessen statt aus bestehenden Strukturen ableiten
- Schnittstellen zwischen Produktion und Verwaltung sinnvoll organisieren
- Tätigkeitsprofile in passende Raum- und Arbeitsplatzkonzepte übersetzen
- Zusammenhängende Produktionsflächen trotz anspruchsvoller Topografie ermöglichen
- Gebäude und Grundstück für spätere Bauabschnitte und Erweiterungen vorbereiten
Von optimierten Prozessen zum integrierten Gebäudekonzept
MPS ARCHONIC übersetzte die optimierten Produktionsprozesse und Nutzeranforderungen
in ein gemeinsames Fabrik-, Arbeitsplatz- und Gebäudekonzept.
Produktion & Fabrikplanung
- Bestehende Produktionsprozesse analysiert und Optimierungspotenziale identifiziert
- Werkstattorientierte Strukturen in Richtung einer fließenden Produktion weiterentwickelt
- Materialflüsse, Produktionsflächen und Logistik auf zukünftige Abläufe ausgerichtet
- Fabriklayout als wesentliche Grundlage für die Gebäudeplanung entwickelt
- Produktionsnahe Funktionen und Arbeitsbereiche räumlich berücksichtigt
- Erweiterungsmöglichkeiten der Produktion von Beginn an mitgedacht
Bauplanung & Neue Arbeitswelten
- Nutzerbedarfsanalyse für administrative und produktionsnahe Arbeitsbereiche durchgeführt
- Tätigkeitsprofile und Arbeitsprozesse in Raum- und Arbeitsplatzbedarfe übersetzt
- Schnittstellen zwischen Blue Collar und White Collar in Nutzerworkshops betrachtet
- Abteilungen nach Zusammenarbeit, Produktionsnähe und kurzen Wegen angeordnet
- Flexible Büro-, Besprechungs- und Kommunikationsbereiche in das Gebäudekonzept integriert
- Zweiten Bauabschnitt für ein Kunden- und Anwendungszentrum mit betriebsbereiten Testmaschinen sowie zukünftige Gebäudeanschlüsse planerisch berücksichtigt
Weniger Fläche in der Produktion und mehr Flexibilität für die Zukunft
Aus der Prozessoptimierung entstand nicht nur ein neues Produktionslayout, sondern ein integriertes Standortkonzept für Produktion, Verwaltung und zukünftige Entwicklung.
Ergebnis & Mehrwert
- Produktionsprozesse vor der baulichen Umsetzung optimiert
- Produktions- und Logistikflächen konsequent auf die zukünftigen Abläufe ausgerichtet
- Verwaltung und produktionsnahe Arbeitsbereiche funktional mit der Fabrik verzahnt
- Moderne Arbeitswelten aus Tätigkeitsprofilen und tatsächlichen Nutzerbedarfen entwickelt
- Architektur auf Produktions-, Logistik- und Nutzeranforderungen abgestimmt
- Kunden- und Anwendungszentrum zur praxisnahen Erprobung der Maschinen als zweiter Bauabschnitt bereits planerisch und genehmigungsseitig berücksichtigt
- Weitere Erweiterungsflächen für zukünftiges Produktionswachstum vorgesehen
Besonderheit
MPS ARCHONIC betrachtete den Neubau nicht als isolierte Bauaufgabe. Produktions-prozesse, Materialflüsse, Nutzerbedarfe, Arbeitswelten und Architektur wurden als zusammenhängendes System entwickelt. So wurden bestehende Strukturen nicht einfach in einen Neubau übertragen, sondern Produktion und Arbeitsumgebung aus den zukünftigen Anforderungen heraus neu gedacht. Gleichzeitig schafft das Gebäude-konzept die Voraussetzungen für weitere Bauabschnitte und zukünftiges Wachstum.
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