Wie der digitale Zwilling Ihr Unternehmen effizienter macht

Viele Unternehmen verfügen über historisch gewachsene Gebäudebestände mit unvollständiger Dokumentation zu Baukonstruktion, Technik und energetischem Zustand. Fehlende Transparenz und fragmentierte Daten erschweren Investitionsentscheidungen, verlängern Planungsprozesse und erhöhen Kostenrisiken. Der digitale Zwilling schafft eine zentrale, aktuelle Datenbasis des Gebäudebestands. Er verbessert die Analyse- und Entscheidungsqualität, ermöglicht effizientere Prozesse und bildet eine wesentliche Grundlage für eine zukunftsfähige Immobilien- und Portfoliosteuerung.

 

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10 Gründe für einen digitalen Zwilling

 

01 | Hohe Komplexität von Gebäuden, Anlagen und technischen Systemen führt zu unübersichtlichen Betriebsabläufen.

02 | Fehlende oder veraltete Dokumentationen erschweren Wartung, Instandhaltung und Störungsanalyse.

03 | Silos zwischen Abteilungen (FM, Planung, Betrieb, IT) verhindern effiziente Zusammenarbeit.

04 | Ineffiziente manuelle Prozesse kosten Zeit und erhöhen das Fehlerpotenzial.

05 | Reaktive statt vorausschauende Instandhaltung führt zu höheren Kosten und Ausfallzeiten.

06 | Schwierigkeiten bei der Optimierung des Energieverbrauchs und Nachhaltigkeitszielen.

07 | Geringe Transparenz über Anlagenzustände, Laufzeiten, Nutzung und tatsächliche Auslastung.

08 | Schwierigkeiten beim Asset-Tracking und im Lifecycle-Management.

09 | Mangel an verlässlichen Live-Daten für fundierte Entscheidungen.

10 | Hohe Kosten und Aufwand bei Umbauten, Umzügen oder technischen Anpassungen.

Lassen Sie uns über Ihre Gründe sprechen

Identifizierung von Anforderungen

 

Einführung

Die Identifizierung der erforderlichen Informationen ist ein entscheidender erster Schritt bei der Erstel-lung eines Digitalen Zwillings, weil sie die Grund-lage für ein präzises, konsistentes und nutzbares Abbild der realen Gebäudestruktur bildet. Nur wenn klar definiert ist, welche Daten – etwa zu Anlagen, Räumen, technischen Systemen, Sensoren, Prozessen oder Betriebsparametern – tatsächlich benötigt werden, lässt sich ein Digitaler Zwilling entwickeln, der funktionsfähig, skalierbar und wirtschaftlich sinnvoll ist. Eine sorgfältige Informationsdefinition verhindert Datenlücken, Dopplungen und unnötige Komplexität und ermöglicht es, klare Anforderungen an Daten-quellen, Schnittstellen und Modellierungstiefe zu formulieren. Damit schafft sie die notwendige Ausgangslage, um einen Digitalen Zwilling zu gestalten, der den realen Betrieb unterstützt, verlässliche Analysen liefert und langfristig einen messbaren Mehrwert im Facility Management erzeugt.

 

AIA (Auftraggeber - Informationsanforderung)

Ein AIA legt fest, welche Daten und Informationen für die Erstellung eines digitalen Zwillings von dem Bau-herrn benötigt werden. Dieses Dokument ist wichtig, da es die relevanten Anforderungen an Inhalte, Detailgrad und Aktualität der Modelle eindeutig definiert. Dadurch wird sichergestellt, dass der digitale Zwilling die benötigten Informa-tionen zur Identifikation, Analyse und Nutzung der Anforderungen zuverlässig bereitstellt.

 

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Mehrwert für den Gebäudebetrieb

Im operativen Gebäudemanagement bietet der digitale Zwilling insbesondere Potenziale in den Bereichen Instandhaltung und Energiemanagement. Durch die kontinuierliche Erfassung und Auswertung von Anlagen-zuständen und Betriebszeiten können Abweichungen frühzeitig identifiziert werden, sodass Störungen pro-aktiv adressiert werden können. Dies ermöglicht die Implementierung von Predictive Maintenance – einer vorausschauenden, datenbasierten Wartungsstrategie –, die sowohl ungeplante Ausfälle reduziert als auch Instandhaltungskosten senkt. Darüber hinaus erlaubt der digitale Zwilling eine detaillierte Analyse von Energieverbräuchen und die Durchführung von Simulationsszenarien. Optimierungen hinsichtlich Betriebszeiten, Temperaturvorgaben oder Steuerungsparametern können Energieeinsparungen im Bereich von 5–10 % bewirken.

 

Ein praxisnahes Beispiel:

Im digitalen Modell wird eine zentrale Lüftungsanlage identifiziert, deren Stromaufnahme zu bestimmten Zeitpunkten überdurchschnittlich hoch ist und deren Anlaufphasen verlängert sind. Durch die Kopplung von Echtzeit-Betriebsdaten und technischen Kenngrößen lassen sich potenzielle Ursachen analysieren, wie beispielsweise verschmutzte Filter, fehlerhafte Klappenstellungen oder abnehmende Wirkungsgrade der Ventilatoren. Gleichzeitig können verschiedene Steuerungs-strategien simuliert werden, um deren Einfluss auf den Energieverbrauch zu quantifizieren. Auf diese Weise lassen sich Maßnahmen ableiten, die sowohl den Energiebedarf reduzieren als auch die Anlagenlebensdauer verlängern.

Lassen Sie uns über Ihre Mehrwerte im Gebäudebetrieb sprechen

Mehrwert für Prozesse in Produktion und Logistik

Wenn Maschinen oder logistische Systeme in den digitalen Zwilling eingebunden werden, lassen sich Rüstzeiten, Auslastungen oder Störungen gezielt auswerten. Viele Unternehmen erzielen damit Verbesserungen im Bereich von etwa 10% bis 15%. Ein zusätzlicher Vorteil: Prozessketten werden transparenter. Wenn sichtbar wird, an welchen Stationen Engpässe auftreten, können Abläufe gezielt angepasst, Wartungsfenster besser geplant und Betriebskosten gesenkt werden. Eine zunehmende Variantenvielfältigkeit und ein sich stetig erhöhender Grad der Automatisierung stellen die Unternehmen vor eine Reihe von Herausforderungen. Darüber hinaus sind Maschinen und Bereiche nicht mehr nur singulär, vielmehr als Teil desübergeordneten Ganzen zu sehen, denn die Optimierung der Teilprozesse führt nicht auto-matisch zum Optimum des Gesamtprozesses.

So können ganzheitliche Intralogistikkonzepte simuliert und analysiert werden, um wirtschaftlich optimale Lagertechnologien (z. B. Hochregallager, AKL oder manuelle Systeme) sowie passende Transportsysteme, Steuerungsarchitekturen und Lagerverwaltungssysteme datenbasiert festzulegen.

  • Reduzierung der Investitionssummen bei neuen Systemen von 15 – 20%
  • Produktivitätsverbesserung bei vorhandenen Systemen von 10 – 15%
  • Senkung der Durchlaufzeiten und der Bestände um 20 – 50%
  • Zeiteinsparung für Vorplanung und Layoutplanung um 30 – 50%

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Mehrwert für Immobilienbewertung und Portfoliostrategie

Der digitale Zwilling ermöglicht eine ganz-heitliche und strukturierte Erfassung von Gebäuden über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg. Bauteile, Materialien und technische Anlagen werden systematisch dokumentiert und mit relevanten technischen sowie energetischen Kennwerten verknüpft. Auf dieser Datenbasis lassen sich belastbare Analysen des baulichen und energetischen Zustands durchführen. Darüber hinaus können simulationsgestützte Szenarien entwickelt werden, mit denen unterschiedliche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen realitätsnah abgebildet und bewertet werden. Dadurch wird eine deutlich präzisere Ermittlung von Sanierungsbedarfen ermöglicht als bei konventionellen, statischen Bewertungsverfahren. Ein beispielhafter Anwendungsfall ist die Analyse einer älteren Dachkonstruktion mit unzureichender Dämmstärke. Durch die im digitalen Zwilling hinterlegten Flächen-angaben, Schichtaufbauten und Material-eigenschaften lassen sich verschiedene Sanierungsvarianten direkt vergleichen.

Das Modell bildet nicht nur den aktuellen energetischen Zustand ab, sondern simuliert auch die Auswirkungen unterschiedlicher Dämmstärken auf den Energieverbrauch, die Investitionskosten, die Wirtschaftlichkeit und die langfristigen Betriebskosten. Auf Portfolioebene entsteht dadurch eine transparente Entscheidungsgrundlage zur Identifikation von Gebäuden mit hohem Modernisierungsbedarf. Investitionsmaßnahmen können priorisiert, Standorte strategisch bewertet und Entwicklungsentscheidungen datenbasiert sowie nachvollziehbar getroffen werden.

 

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